Monatsspruch September:

 


Gott hat alles schön gemacht zu seiner Zeit, auch hat er die Ewigkeit in ihr Herz gelegt; nur dass der Mensch nicht ergründen kann das Werk, das Gott tut, weder Anfang noch Ende. Prediger 3,11


Gedanken zum Monatsspruch

 

Liebe Glaubensgeschwister unserer Landeskirchlichen Gemeinschaft in Sosa!


Die Bibellese im Monat September beschäftigt sich auch mit dem Prediger Salomo. Meist hat dieses Buch doch eher eine düstere Sicht auf das Leben des Menschen. Salomo denkt viel über Vergänglichkeit und die Vergeblichkeit unseres Handelns nach. Und doch kommt Salomo dann immer wieder auf Gott zu sprechen. Unser Monatsspruch lenkt den Blick auf die Ewigkeit, auf das was bleibt. Die Sehnsucht danach hat Gott in das Herz eines jeden Menschen gelegt. Bei tiefgründigen Gesprächen über den Sinn des Lebens, kann man das bei vielen Menschen spüren. Dieses Sehnen nach Unvergänglichkeit und Freiheit und danach, dass etwas bleibt, von dem was wir schaffen und gestalten. Immer dann wenn wir an unsere Grenzen kommen, zeitlich und räumlich, merken wir das besonders. Da muss es doch noch mehr geben! Das kann doch nicht alles gewesen sein? Der Mensch, als denkendes Wesen, trägt tief in sich dieses Gespür für die Ewigkeit, für die er eigentlich geschaffen ist. Durch die Sünde haben wir die Dimension der Ewigkeit verloren und die Nähe zu Gott. Deshalb können wir vieles nicht verstehen, wie und warum Gott handelt.

Das was durch Salomo nur angedeutet werden konnte, dürfen wir als neutestamentliche Gemeinde in Jesus Christus erkennen. Er hat den Weg zu Gott frei gemacht und uns ewiges Leben erworben. Wer an ihn glaubt hat das Leben, das auch durch den Tod nicht begrenzt wird. Das dürfen wir mutig und fröhlich bekennen, als Zeichen gegen alle Hoffnungslosigkeit und Sinnlosigkeit des Lebens.

Es grüßt euch Andreas

 
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