Gedanken zum Monatsspruch:

 

Es wird Freude sein vor den Engeln Gottes über einen Sünder der Buße tut. (Lukas 15,10)


Liebe Glaubensgeschwister unserer Landeskirchlichen Gemeinschaft in Sosa!


 

Freude und Buße - das sind die zentralen Worte im Spruch für den Monat Oktober. Passen die zusammen? Auf dem ersten Blick wohl nicht wirklich. Wenn wir eine Strafe bekommen und für ein Vergehen büßen müssen, kommt nur selten Freude auf. So wie bei mir nach unserem Urlaub. Ein Brief vom zuständigen Landratsamt, in der Nähe von Berlin, überbrachte mir die gar nicht so frohe Botschaft eines Bußgeldbescheides über 20 Euro für zu schnelles Fahren. Alles schön dokumentiert und mit einem hübschen Foto einer mir bekannten freundlichen Frau versehen. Das Geld könnte man auch sinnvoller anlegen.

Buße, wie Jesus sie meint, ist etwas Befreiendes und letztendlich Frohmachendes. Kapitel 15 im Lukasevangelium berichtet uns von                     3 Erzählungen Jesu in denen etwas verloren war und wiedergefunden wird: vom Schaf, vom Groschen und vom verlorenen Sohn. Jedes Mal ist dann von einer ansteckenden Freude die Rede, wenn das Verlorene wieder zurück in den Idealzustand heimgefunden hat. Oder besser heimgeliebt wurde. Denn alle Bilder wollen doch das Eine verdeutlichen: Gottes Liebe zu uns ist so groß, dass er nichts unversucht gelassen hat, damit wir gerettet werden. Buße heißt Umkehr von den Wegen, die in das Verderben führen. Dazu wollen wir in diesem Monat ganz besonders einladen und uns selbst einladen lassen. Sündenerkenntnis ist eine Wirkung des Heiligen Geistes beim Hören des Wortes Gottes. Sündenbekenntnis vor Gott und vor den Bruder oder der Schwester im Glauben bewirkt Entlastung und Freude. Das kann jeder ausprobieren. Viele von uns haben das schon dankbar erlebt. Und diese Freude breitet sich aus - bis in den Himmel. Da wird jedes Mal ein Fest gefeiert. Denn Buße und Freude gehören selbstverständlich zusammen. Zum Glück.


Es grüßt euch Andreas

 
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