Monatsspruch September

„Ja, Gott war es, der in Christus die Welt mit sich versöhnt hat. 2. Korinther 5,19

Gedanken zum Monatsspruch 

Konflikte gibt es viele auf dieser Welt. Die gegnerischen Parteien stehen sich zum Teil schon seit Jahrzehnten unversöhnlich gegenüber. Das Feindbild wird jeweils schon an die nächste Generation weitergegeben. Wie soll da Frieden werden? So ist das zwischen Nord- und Südkorea, aber auch zwischen dem Staat Israel und den Palästinensern. Versöhnung wäre dringend nötig, ist aber in der Praxis oft so schwer. Doch soweit hinaus in die Welt braucht man da gar nicht zu blicken. Unversöhnlichkeit gibt es auch in unserer unmittelbaren Umgebung. Da gibt es Nachbarn, die seit Jahren nicht miteinander reden; und wenn doch, dann wird es laut. Da gibt es Verwandte, bei denen seit langer Zeit „Funkstille“ herrscht. Irgendwann war da mal was und dann wurde der Kontakt abgebrochen. Doch so weit weg von mir selbst brauche ich auch nicht zu blicken. Lebe ich versöhnt mit mir selbst, mit meiner Vergangenheit, meinen Brüchen im Leben? Versöhnung ist notwendig – immer wieder. Und Versöhnung ist möglich. Der Monatsspruch zeigt wie der Grundkonflikt der Menschheit versöhnt wurde. Der heilige Gott und die fehlerhaften, schuldbeladenen Menschen passen einfach nicht zusammen. Aber Gott versöhnte die Welt mit sich selbst. Sein Sohn Jesus Christus trägt die ganze Verkehrtheit, den ganzen Schmutz der Welt und macht damit den Weg frei für uns. Es ist der Weg zum Frieden mit Gott. Daraus folgt dann aber auch der Frieden, die Versöhnung mit dem Nachbarn, den Verwandten, dem Ehepartner und letztlich mit meinem eigenen Lebensschicksal. Versöhnung ist möglich und herrlich befreiend. Wer den Sohn Gottes seinen Herrn nennt, kann nicht unversöhnlich leben.
Für den Monat September wünsche ich dir Chancen zur Versöhnung. .

Euer Andreas