Du sollst fröhlich sein und dich freuen über alles Gute, das der HERR, dein Gott, dir und deiner Familie gegeben hat.
5. Mose 26,11
„Wie geht es dir?“ so frage ich manchmal Freunde, die ich länger nicht getroffen habe. Wenn dann Zeit zum Reden ist, kommen Antworten im Spektrum von: „gut“, „naja es geht so“, bis zur Aufzählung aller denkbaren Herausforderungen der Gegenwart. Je nach Lebensalter werden dabei auch manche Krankheitsgeschichten mit untergemischt. „Wie geht es mir?“ Es gibt Gelegenheiten wie einen Geburtstag, ein Jubiläum, eine Auszeit im Alltag oder ein abgeschlossener Lebensabschnitt, wo man sich selbst solche Fragen stellt. Dabei fragt man gelegentlich auch weiter, warum das so ist und wer dafür verantwortlich sein könnte. Für die Israeliten ist es der Abschluss der Ernte, der sie zum Nachdenken bringen soll. Mose gibt im weiteren Zusammenhang des Monatsspruches klare Anweisungen für ein Erntedankfest. Zum ersten ist es nicht selbstverständlich, dass genügend zum Leben da ist. Und zum zweiten sollen sie darüber nachdenken, wer ihnen dazu geholfen hat. Vor kurzem waren sie noch mittellose Sklaven in Ägypten und jetzt sind sie ein großes Volk im gelobten Land. Dankbar und fröhlich sollen sie ihre Gaben genießen und davon noch weitergeben. Gottes Segen ist der Hauptgrund dafür, dass es ihnen so gut geht. Fragen für heute: Gelingt es mir, das Gute zu sehen und den Wohlstand als Gottes Gabe fröhlich anzunehmen? Warum drängt sich das Negative so oft in den Vordergrund? Warum klagen wir so häufig über die Lebensverhältnisse?
Erkenntnis für diesen Monat: Ich will Gott loben und danken für alle Chancen die ich habe, um mein Leben zu gestalten; danken auch für Frieden und Freiheit. Danken will ich für meine Familie und für alle, die mit mir auf dem Weg des Glaubens unterwegs sind. Wir sind nicht allein, sondern können uns gegenseitig unterstützen. An Gott, dem Schöpfer und Erhalter unserer Erde, will ich mich freuen und ihm die Ehre geben. So geht es mir. Gott sei Dank.
Einen gesegneten Monat Februar wünscht Andreas.