Monatsspruch März

Jesus antwortete: Ich sage euch: Wenn diese schweigen werden, so werden die Steine schreien. Lukas 19,40

Gedanken zum Monatsspruch 

Gottes Lob darf nicht unterdrückt werden. Da war ganz schön was los, damals in Jerusalem. Jesus zieht ein und eine große Volksmenge erwartet ihn freudig. Kleider werden ausgebreitet, auf den Esel als Schmucksattel und auf die Straße als improvisierter roter Teppich. Volksfeststimmung, Jubel, Begeisterung. Die Jünger haben viel erlebt in den letzten Tagen und nun steigert sich die Stimmung zum Höhepunkt der Reise: Seht wir gehen hinauf nach Jerusalem. „Gott wird gelobt mit lauter Stimme.“ so berichtet es Lukas. Jesus wird als König und Herr verehrt: „Gelobt sei, der da kommt, der König, in dem Namen des Herrn.“ Es ist geradezu ein Triumphzug der Begeisterung. Wann warst du eigentlich das letzte Mal begeistert für Jesus und hast die großen Taten Gottes gerühmt?
Wenn Gott gelobt wird, dann gefällt das aber nicht jedem. Da ist der Widerspruch nicht weit. Einige Pharisäer sprechen Jesus an, er solle sich doch solches Lob nicht gefallen lassen und seine Jünger zurechtweisen. Und dann folgt als Antwort der Spruch für diesen Monat. Gottes Lob darf nicht unterdrückt werden. Selbst, wenn die Menschen zum Schweigen gebracht werden könnten, so würde das unmöglich Erscheinende doch geschehen: Dann könnten die Steine schreien und Gottes Lob weitersagen. Jesus hat die Karwoche nicht überlebt. Sein Weg hinauf nach Jerusalem ging weiter hinauf ans Kreuz. Dort war dann von Pilatus eine Tafel mit dem Ehrentitel - König der Juden - angebracht. Dort am Kreuz, zwischen Himmel und Erde, geschieht das wichtigste Ereignis der Weltgeschichte. Gottes Sohn trägt die Schuld der ganzen Menschheit und versöhnt uns so mit Gott. Dafür wollen wir ihn immer loben und uns den Mund von niemandem verbieten lassen. Gehen wir in dieser Passionszeit bewusst den Weg mit Jesus, denn Gottes Lob darf nicht unterdrückt werden. Wir wollen ihn als König loben und ehren und davon nicht schweigen.

Eine gesegnete Passionszeit wünscht Andreas.