Du sollst den HERRN, deinen Gott, lieben mit ganzem Herzen, mit ganzer Seele und mit ganzer Kraft.
5. Mose 6,5
Ganz oder gar nicht! Wenn ein Sportler Erfolg haben will, dann geht das nur mit vollem Einsatz. In diesem Jahr werden wieder viele Wettbewerbe ausgetragen, um Weltmeister und Olympiasieger zu ermitteln. Nur wer immer seine ganze Leistungsfähigkeit abrufen kann, hat überhaupt eine Chance auf den Sieg. Im Monatsspruch für Januar wird dem Volk Israel der Kernsatz des Gesetzes vorgestellt. Es geht um Liebe und ganze Hingabe zu Gott in allen Lebensbereichen. Drei mal das Wort „ganz“ in einem Satz - das lässt keine Abstriche zu. Auch Jesus nimmt bei der Frage nach dem wichtigsten Gebot Bezug auf diesen Vers. Die Liebe zu Gott geht nicht nebenbei, sondern muss alle Lebenssituationen durchdringen. Wenn die Beziehung zu Gott in Ordnung ist, dann werden auch die Beziehungen zu den Menschen im Frieden gestaltet werden können. Lothar Albrecht, der langjährige Vorsitzende unseres Sächsischen Gemeinschaftsverbandes, hat das immer mit dem Zeichen des Kreuzes erklärt: Wenn die Senkrechte (die Beziehung zu Gott) geklärt ist, dann wird auch die Waagerechte (die Beziehung zu den Mitmenschen) in Ordnung kommen. Weil wir von der Gnade leben und von der Versöhnung, die Jesus uns erworben hat, dürfen wir getrost auch in das neue Jahr 2026, mit allen seinen Herausforderungen gehen. So wie es dem Volk Israel aufgetragen war, diese zentrale Botschaft mit Leben zu erfüllen und der nächsten Generation weiterzusagen, genau so wollen wir es auch tun. Gegenseitig wollen wir uns dazu ermutigen, das ganze Vertrauen auf den HERRN zu setzen! Auf wen denn sonst? Ganz oder gar nicht – denn (so drückte es der frühere Bundespräsident Gustav Heinemann aus) „ein halber Christ ist ein ganzer Unsinn!“
Einen gesegneten Monat Januar wünscht Andreas